Gudrun Kropp, Autorin

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Ausgewählter Beitrag

Visionen?



Heute möchte ich mich noch einmal vor Ende des Jahres 2018 zum Thema Weihnachten in Form zweier Gedichte äußern.


Denn darin sind nicht nur Gedanken enthalten, die das Thema Weihnachten und die damit verbundenen Feierlichkeiten betreffen, sondern auch solche, die im Alltäglichen ihren Ausdruck finden sollten. Darüber hinaus wünsche ich allen meinen treuen Lesern ein gutes und im wahrsten Sinne des Wortes gesegnetes neues Jahr 2019.

Oh, könnte es doch jeden Tag
Weihnachten sein,

für jedes Kind,
das in Angst lebt,
das ausgebeutet
und unterdrückt wird.
Oh, könnte doch jeden Tag
Weihnachten sein,
für Alte und Kranke,
Belastete und Trauernde,
für Hunger- und Kriegsleidende,
für alle Menschen
dieser Erde.

Visionen

Wenn kein Kind
mehr dem Hungertod
ausgeliefert ist,
die Güter dieser Welt
gerecht verteilt sind,
wir nicht mehr auf Kosten
anderer leben und
bedenkenlos unsere Umwelt
vergiften.

Wenn wir anders Gesinnte
nicht mehr als unsere Feinde
betrachten
und wir unserem Mitgefühl
für Menschen,
die vom Leben benachteiligt sind,
Taten folgen lassen,
erst dann ist Weihnachten.

Nickname 29.12.2018, 00.00

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Kommentare zu diesem Beitrag

2. von Liz

Liebe Gudrun, wie immer kann ich Dir zu den Zeilen Deiner Gedichte nur zustimmen! Doch jeder einzelne Mensch der sich bemüht etwas von der Liebe, dem Licht und dem eigentlich " Eins Sein" zwischen Allem mit in jeden Tag zu nehmen trägt zu einer etwas besseren Welt bei. Und neben allem Schlimmen in der Welt kenne ich einige solche Menschen die jeden Tag bemüht sind die Welt etwas besser zu machen! Alles Liebe und Gute wünsche ich Dir von Herzen für das Jahr 2019, Liz

vom 01.01.2019, 12.50
1. von Zitante Christa

Was Du in Deinen Gedichten schreibst, liebe Gudrun, das nenne ich "Weihnachten, über die Feiertage hinaus". Es ist in der Tat leider so, daß nach dem Fest der Liebe das Empfinden für die Not vieler Menschen wieder in den Hintergrund rückt.

Ich habe das Gefühl, daß das nun bald endende Jahr das Elend auf dieser Welt erheblich hat anwachsen lassen. Und auch, daß es uns – insbesonders den Politikern – auch in 2019 nicht gelingen wird, dieses Elend in irgendeiner Weise zu verringern. Es ist so traurig, das...

Üben wir uns in Genügsamkeit und versuchen uns mit der Nächstenliebe beim kleinst möglichen Nenner: der Mitmenschlichkeit in unserem persönlichen Umfeld. Wenn das jeder täte, wäre schon eine Menge getan.

Dir und Deinen Lieben einen freudigen Übergang und ein neues Jahr mit vielen freundlichen Begegnungen!

Christa


vom 29.12.2018, 19.33
Antwort von Nickname:

Liebe Christa, ich habe mich sehr über deine Worte zu meinem Eintrag 
gefreut und wünsche dir ebenso, dass du in deinem Umfeld - im neuen Jahr - 
ein Zeichen der Nächstenliebe setzen kannst.

Liebe Grüße Gudrun

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