Gudrun Kropp, Autorin

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Reden ist Gold, Schweigen ist Silber!



Ihr Lieben,

„Reden ist Silber, Schweigen ist Gold???“ ist eine Redewendung aus der Antike und bedeutet, dass es besser ist zu schweigen, als zu reden. Wer hat sich vor langer Zeit solche Worte ausgedacht, dass das Schweigen Gold sei und das Reden NUR Silber sein soll? Woher diese Redewendung stammt, ist bis heute nicht geklärt. Übersetzt wurde sie erstmals von Johann Gottfried Herder ins Deutsche.

Wir kennen sie alle und doch entspricht sie nicht der Wahrheit, wenn wir hinter den Sinn dieser Aussage blicken. Gesprächstherapie ist inzwischen ein gefragtes Hilfsangbot in der Psychologie. Selbstverständlich hat alles seine Zeit, das Reden wie das Schweigen. Darum sollten beide Seiten nicht gegeneinander ausgespielt werden. Schweigen wird auch in toxischen Beziehungen als Waffe eingesetzt und kann tödlich sein.

Wie sehr wurde doch unsere deutsche Sprache insgesamt verdreht und ins genaue Gegenteil verkehrt. Diese Aussage ist für das menschliche Miteinander irreführend. Hinzu kommt noch, dass sich das Schweigen - immer noch überwiegend Frauen und Mütter zu Herzen genommen haben. Die Frau habe auch in der Kirche zu schweigen - so steht es bis heute in der Bibel. Also schweigen sie lieber!? Nein! WIR schweigen nicht mehr!

Bauern, Landwirte und am Protest beteiligte mittelständische Unternehmer schweigen auch nicht mehr
Wir sehen und bekommen es gerade sehr anschaulich in den vielen Videos vermittelt, die überall, auf allen Kanälen viral gehen - wie zurzeit die Bauern und Landwirte und alle am Protest beteiligten mittelständischen Unternehmen miteinander REDEN, sich über das Gespräch näherkommen, sich austauschen. "Nun gehört ihr allerdings auch zu denen, die im Mainstraem gaaaanzz räääääächts sind! War ja klar!" 

Doch ihr zeigt es uns gerade, wie das geht, dass man aufeinander zugeht, sich kennenlernt und sich alles Gute und Liebe für die weitere Fahrt wünscht.
Was wäre denn, wenn sie sich nur anschweigen würden? Das wäre sicher das Fatalste, was sie machen könnten. Nicht umsonst hat uns der Schöpfer allen Lebens die SPRACHE gegeben. Sie ist das Instrument des menschlichen Austauschs, der Komunikation.

Mütter und Väter im sprachlichen Austausch mit ihren Kindern
Väter und insbesondere sind es bei kleineren Kindern, die Mütter, die mit ihren Kindern am häufigsten reden. Sie teilen sich im Alltag ihren Kindern mit. Die Mütter schenken und vermitteln ihnen das LEBEN, nicht nur im Mutterleib, auch wenn sie auf die Welt gekommen sind - im Gespräch. Denn miteinander reden, ist das ursprünglich Menschlichste, das es auf Erden, seit der Schöpfung gibt.
Als Mutter habe ich sehr viel mit meinen Kindern geredet, ihnen sachliche Dinge und Situationen erklärt – auf ihre Fragen versucht zu antworten. Und ihnen im Grunde dadurch geholfen, das LEBEN zu verstehen. Nur über meine Worte konnen sie verstehen, nachfühlen, wie eine Situation einzuschätzen und zu beurteilen ist. Und somit lernen sie selbst – anhand des Beispiels von Müttern und Vätern, wie sich die Menschen verständigen.
Das Kind eignet sich über die Eltern selbst einen eigenen Wortschatz an, das es für das Leben unbedingt braucht, um wiederum zu lernen mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren und in Kontakt zu treten.

Das Kind als Gegenüber des Erwachsenen
Viele Eltern machen es sich – im Zeitalter des Dauernd-aufs-Handy-schauen noch zu wenig bewusst, dass Kinder den wortwörtlichen Austausch mit ihnen brauchen, um sich selbst wertvoll zu fühlen, weil sie gesehen und wahrgenommen werden.

Da ich gerne die Menschen beobachte, ist es mir schon des Öfteren aufgefallen, dass Mütter und Väter, die ein Kind an der Hand halten, kaum oder wenig bis gar nicht mit ihnen sprechen. Und das zieht sich oft über einen langen Zeitraum hinweg.
Das tut mir oft in der Seele weh, weil die Kinder nur irgendwie mitgezogen, mitgeschleift werden von einem Ort zum anderen, aber nicht an den Gedanken des Erwachsenen Anteil nehmen. Sie halten sich verbal während des Spazierengehens oft zurück oder unterhalten sich im Beisein eines Kindes, lieber mit einem Erwachsenen. Das Kind bleibt in seiner Gedankenwelt meist allein. Es braucht aber den Austausch mit seinem Umfeld, insbesondere zu seinen engsten Beziehungspersonen, um zu einem reifen Menschen heranzuwachsen! Es verarmt ansonsten seelisch.

Kein Gespräch, kein Dialog mit dem Kind
Es kommt oft kein Gespräch, kein Dialog zustande. Was mag der Grund dafür sein? Halten sie das Kind an ihrer Seite nicht für ein vollwertiges Gegenüber? Fühlen sich Erwachsene ihnen gegenüber zu erhaben?
Da es ihnen ja augenscheinlich unterlegen ist, unterlassen sie das Reden, den verbalen Austausch mit dem Kind?
Ein anderer Grund kann auch sein, dass Erwachsene mit ihren eigenen Gedanken zu sehr beschäftigt sind. Und schlimmer noch, sie sind von sich selbst so entfremdet worden, dass es ihnen nicht einmal auffällt, wie gleichgültig sie sich dem Kind gegenüber verhalten!?

Als Kind habe ich mich immer besonders wertgeschätzt, akzeptiert und angenommen gefühlt, wenn sich ein Erwachsener, spielerisch und sprachlich mit mir beschäftigt hat - einfach Zeit für mich und auch für meine Spielkameraden hatte.

Gott sprach: "Es werde LICHT!"
Das Sprechen ist die erste Handlung Gottes in der Schöpfungserzählung. Denn Gott sprach: „ES WERDE LICHT! Und es ward Licht!“  Die Entstehung der Welt fand in einem Gespräch statt, denn der Schöpfer war von Anbeginn der Schöpfung nicht allein sondern mit einem sprechenden Gegenüber verbunden.
Gott sprach: „Es werde LICHT!“ nicht ins NICHTS, sondern er sprach durch sein Wort und schuf gleichzeitig das Licht. Gott sprach und bekam eine Antwort.

In Vergessenheit geraten
Zu den alttestamentlichen Apokryphen gehörte das Buch der Weisheit, das vielfach in unserem hektisch gewordenen Allag vergessen wurde. Es ist in drei Teile gegliedert. Der folgende Text lässt erkennen, welchen Wert Kinder in den Augen Gottes haben.
Denn im Schöpfungshymnus in Sprüche 8, Vers 22-31 war ein Kind bei der Erschaffung der Welt dabei: „Ich spielte vor ihm allezeit.“ Schon vor der Schöpfung war es da und sprach mit dem Schöpfer.

Ein Kind spielte gedankenversunken vor Gott. Hier hat der Schöpfer auch mütterliche Qualitäten. An der Fantasie eines Kindes hat er sich für seine gesamte Schöpfung ein Beispiel genommen. Ein Kind liebt das Spiel, lacht und tanzt vor Freude, baut Sandburgen – es ist entzückt über seine eigenen Kreationen. Es baut sich seine eigene Welt spielerisch auf.
Das Kind redete mit dem Schöpfer – es war ein Zwiegespräch. Die Sprache ist es, die uns alle miteinander verbindet. Hören wir irgendwann auf, miteinander zu reden, dann ist dies kein gutes Zeichen. Dann ist der Kontakt untereinander und zueinander unterbrochen. Der Schöpfer war und ist keine emotionslose Instanz, sondern nimmt Anteil an seiner Schöpfung, an den Menschen und war immer auf ein DU, auf das Gespräch, ausgerichtet.

SPRACHE

Nicht nur Trägerin
von Informationen
Nicht nur in der
Hetze des
Alltags herausgepresst
Nicht nur aus Pflicht
und Gewohnheit gebraucht

Nein – im Hören
auf den Klang und
der Schönheit des Wortes
In der Ruhe gesprochene
Laute
begreife ich
vielleicht zum ersten Mal
was hinter dem
Wort steht
das von den Lippen
weicht –

nämlich schöpfere Kraft
von künstlerischer
Anmut
denn: Im Anfang
war das WORT

© Gudrun Kropp


Donald Trump macht es uns allen vor: "Tanze den Tanz deines Lebens mit Gott dem Schöpfer!" Jemand sagte einmal: "Tanzen ist eine Liebeserklärung an das LEBEN!" Danke für ALLES !!!

Was die Tagesshow - "mal wieder nix neues, denen fällt auch nix anderes mehr ein" - an übler Rede über ihn von sich gegeben hat, macht deutlich, wie groß die Angst vor ihm ist, denn ....

Nichts kann aufhalten was kommt! Nichts!

WIR grüßen auch unser Bruder- und Schwesternvolk RUSSLAND! IHR steht an unserer Seite! DANKE!

Ich schicke euch Liebe, Segen und Licht, denn ... "Unser Ursprung ist im Licht ... und das ist auch unser Ziel ...“ (OsYris)

Nickname 14.01.2024, 00.00

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