Gudrun Kropp, Autorin

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Mensch sein statt Religionszugehörigkeit



Ich grüße euch ihr Lieben!

Heute möchte ich wieder mal ein Gedicht für sich sprechen lassen. Es ist Zeit, denke ich, für die Freiheit und das Menschsein jedes Einzelnen einzustehen, ja, dafür zu kämpfen. Was wir zurzeit erleben, ist alles andere, als unsere, von Gott gegebene Freiheit. Ja, in Freiheit leben ist unser Geburtsrecht. Kann es sein, dass der eine oder andere seine menschlichen Geburtsrechte vergessen hat? Wir meinen nicht selten, dass sich alles von alleine regelt – nein, das wird es ganz sicher nicht. Wir müssen es wollen und anstreben, sei es in Form von einem Traum, den wir ins Universum abgeben oder als Gebet. 
In Gedanken gefasste Worte und Wünsche sind Energie, das dürfen wir nicht vergessen. 

Unter diesem Gesichtspunkt ist auch das folgende Gedicht zu verstehen. Lassen wir doch unsere Gedanken und Vorstellungen von Freiheit und die Sehnsucht nach wahrem Menschsein freien Lauf. Jeder wie er es kann und wie er es möchte. Es geht nicht um Religionszugehörigkeit oder um irgendwelche Idiologien, die uns viel zu sehr von uns selbst entfremdet haben, es geht um gelebtes Menschsein, um die Liebe zu uns selbst und zu unserem Nächsten.

Vielleicht ist dieses Gedicht eine Anregung selbst einmal einige Gedanken oder auch ein Gedicht über die Freiheit und das Menschsein zu verfassen:

Ich träume davon


Ich träume davon,
dass einmal jeder Mensch,
der sich nach Freiheit sehnt,
frei sein wird und sein Leben,
das ihm anvertraut ist, leben kann.

Ich träume von einer Welt,
in der ein Mensch nicht mehr
als schwach gilt, der seine Gefühle,
Ängste und Schmerzen offen zugibt.

Ich träume davon,
dass sich in unserer Gesellschaft
der Einzelne empfindsam und
voller Mitgefühl geben kann,
ohne dafür verachtet, verspottet
und ausgegrenzt zu werden.

Ich träume davon,
dass wir einmal dahin kommen,
dass wir die Sehnsucht des Anderen
„frei zu sein“, zu unserer eigenen
Sache machen und ihm helfen
Türen zu öffnen.

Ich träume davon,
dass uns die Probleme und Sorgen
unserer Mitmenschen
nicht mehr gleichgültig sind
und wir unserem Nächsten
mit Tat und Kraft zur Seite stehen.

Ich träume von einer Welt,
in der Kinder Frauen und Männer
keine Angst mehr vor Gewalt
Erniedrigung und Terror haben müssen.

Ich träume davon,
dass wir eines Tages den Mut haben,
uns so verletzlich und mitfühlend
zu geben, wie es nur Kinder
sein können.

Ich träume davon,
dass alle Kälte und Unmenschlichkeit
aus unserem Herzen verbannt wird
und wir endlich begreifen,
was es heißt: 

Mensch zu sein

Gudrun Kropp

Ich schicke euch göttliche bedingungslose Liebe, Segen und Licht, denn ...
"Unser Usprung ist im Licht ... und das ist auch unser Ziel ..." (OsYris)

Nickname 01.09.2021, 00.00

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