Gudrun Kropp, Autorin

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Was wir brauchen ist Frieden



Was wir brauchen ist Frieden in der Welt. Doch danach sieht es wahrlich nicht aus.


Weiterhin gibt es Waffenlieferungen in Kriegsgebiete, weiterhin werden Kinder zu Opfern, weiterhin wird auf Kosten ärmerer Länder die Wirtschaft angekurbelt, weiterhin wird das Leid der Menschen, insbesondere der Kinder und Heranwachsenden ignoriert, weiterhin schaut die Welt zu.
Der Künstler und Sänger Udo Lindenberg hat nun eine Initiative gemeinsam mit Unicef gestartet, um ein Zeichen des Friedens zu setzen, als Investition in die Zukunft. Er sagt: „Wir müssen endlich die großen Baustellen auf der Welt anpacken wie Umweltschutz, Kampf gegen den Klimawandel und für den Frieden. Stoppt Gewalt, stoppt Kriege. Wir haben nur diese eine Erde und keinen Planeten B in der Tasche.“ soweit Lindenberg.

Krieg wird eben nicht nur gegen andere Länder und Kulturen geführt, nein, Krieg findet seit Jahrzehnten auch gegen unseren Planeten Erde statt. Und das nicht nur im Großen, auch im Kleinen. Wenn ich sehe, wie hier in unserem Ort, ein Baum nach dem anderen gefällt wird, dann kam man nur ahnen, was in den Menschen vor sich geht, die diese Abholzung anordnen oder absegnen. Neulich erst bin ich auf meiner Joggingstrecke an einem Buldogg oder Trecker – sagt man im Norden – vorbeigekommen, der in seinem Anhänger eine nicht geringe Zahl an Baumstämmen transportierte. Ich glaube jetzt nicht, dass diese aufgrund von Sturmschäden niedergemacht wurden, danach sahen sie nicht aus. Was mir immer wieder auffällt – hier bei uns in Bayern – auch Bäume in usprünglichen Biergärten verschwinden immer mehr, Bäume, die Jahrzehnte, wenn nicht sogar Jahrtausende lang gewachsen sind, werden abgesägt wie ein Stück tote Materie. Warum? Weil sie für igendwelche Baumaßnahmen weichen mussten. Der Baum hat eben nicht mehr erste Priorität vor allem anderen.
Was ist bloß los in unserer Welt, die immer weniger Achtung vor dem Leben hat und Bäume sind für mich nun mal das Symbol für Leben. Und erst recht ist es das Menschenleben, vor dem wir uns verbeugen müsen und es nicht vernichten dürfen.

Ich will heute nicht viele Worte machen, denn es ist ja im Grunde schon alles gesagt, aber wir machen so weiter, als würde es, wie Udo Lindenberg schon sagt, einen Planeten B geben.

Frieden auf unserer Welt? Wer ist dafür verantwortlich, wenn nicht wir alle, die wir auf dieser Welt leben. Und ich finde, dass wir schon einen Schritt weiter sind, wenn wir bewusst wahrnehmen, was in unserem Umfeld passiert und uns Gedanken darüber machen, wie wir und dass wir handeln müssen, weil es so nicht weitergehen kann.

Ich wünsche Ihnen, meinen Lesern, dieses bewusste Wahrnehmen der Veränderungen im eigenen Umfeld und ein tatkräftiges Handeln – in welcher Form auch immer. Und natürlich weiterhin die Vorfreude auf einen schönen Frühling. Ihre/deine

Nickname 27.03.2019, 00.00

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